fbpx

Bezahldienst Payza in den USA angeklagt

Payza Bezahldienst
© Markus Vogelbacher / pixelio.de

Im März machte die Meldung im Internet die Runde, dass der Bezahldienst Payza angeklagt wird. Der Aufschrei war natürlich überall riesengroß, doch gab es eine kleine aber wichtige Textpassage. Die Anklage wurde nicht allgemein gegen Payza erhoben sondern nur in den USA. Payza soll hier gegen amerikanisches Recht verstoßen haben. Weiterhin soll es sich um einen Fall von Geldwäsche handeln in Verbindung mit dem Bezahlen/Tauschen von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum.

Hier ein Auszug der Anklageschrift:

„MH Pillars, Ltd., die als Payza Geschäfte macht, wurde von einer Grand Jury des Bundes im District of Columbia angeklagt, weil sie angeblich ein Internet-basiertes, nicht lizensiertes Geld-Service-Unternehmen betreibt, das mehr als 250 Millionen Dollar an Transaktionen abwickelt.“………………“Der Beklagte wird beschuldigt, ein Geld übertragendes Geschäft betrieben zu haben, das ohne die notwendigen staatlichen Genehmigungen funktionierte und wissentlich Mittel überwies, die aus illegaler Tätigkeit von etwa März 2012 bis heute stammten.“

Seit dieser Meldung ist die Internetseite www.payza.com nicht mehr erreichbar und alle US-Konten und US-Transaktionen wurden eingefroren. Das stellte viele Firmen in der USA vor ein riesen Problem, da Payza.com ein beliebter Bezahldienst in Amerika war. Beliebte Paid-4-Anbieter und PTC-Seiten wie Clixsense und Neobux haben auch Auszahlungen über den Bezahldienst angeboten.

Bin ich auch vom Payza Aus betroffen?

Ich persönlich habe jetzt keine Nachteile und die User aus Europa sicherlich auch nicht, denn Payza läuft hier ganz normal weiter, nur unter der „neuen“ Webseite www.payza.eu. Hier sind meine Daten korrekt vorhanden. Da ich kein Guthaben auf meinem Payzakonto hatte, kann ich auch nicht sagen, ob eventuelle Geldmittel gesperrt worden sind. Meiner Meinung nach wäre eine Sperrung des Guthabens hier in Europa nicht passiert. Wenn jemand eine andere Auskunft darüber geben kann, sollte er bitte die Kommentarfunktion nutzen und seine Erfahrungen mitteilen.

Aktuell habe ich keinen Anbieter, wo ich aktiv Geld verdiene, der Payza anbietet. Clixsense, als amerikanischer Anbieter, hat im März sofort reagiert und die Auszahlungsoption via Payza.com rausgenommen. Dort gibt es nur noch 5 Auszahloptionen, wobei Skrill wohl die beste Möglichkeit in Deutschland darstellen sollte.

 

Für mich stellt sich jetzt nur noch die Frage „Warum die Erhebung der Anklage erst jetzt erfolgte?“. Die Ermittlungen der amerikanischen Behörden begannen schon im Jahre 2014. Obwohl keine Lizenz für die Geschäfte vorlag, wurde das Geschäftsmodell von Payza geduldet. Ausbaden müssen es nun die Nutzer, die nicht an ihr Geld kommen! Wo bleibt da die Gerechtigkeit?…..aber STOP….die gibt es ja gar nicht in der realen Welt. Undurchsichtige Geschäfte werden akzeptiert oder können/wollen nicht rasch aufgeklärt werden. Für mich wieder ein Beweis, dass die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist. Nur Schade das den Betroffenen nicht geholfen wird und die Täter zu Opfern gemacht werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.