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10 Hinweise und Tipps zur Erstellung eines Onlineshops

Marketing
© Julien Christ / pixelio.de

Wenn man kurz oder lang eine Website erstellen oder einen Onlineshop erstellen will, ist es sicherlich gar nicht so schwer, aber ob man damit auch Erfolg erzielen kann, bleibt erstmal unklar. Wenn Ihr dieses Ziel verfolgt, aber noch nicht nötiges Hintergrundwissen gesammelt habt, wird dieser Beitrag für Euch hilfreich sein, um in diese aufstrebende Branche Fuß zu fassen. Wenn Ihr jetzt diesen Artikel lest, träumt Ihr eventuell davon, einen spektakulären Internetauftritt aufbauen und betreiben zu können, und wer weiß, vielleicht seid Ihr kurz davor.

Hier sind 10 Dinge, die Ihr unbedingt beachten sollt, um dahin zu gelangen. Der Onlinehandel ist im Aufwind heutzutage und Ihr habt alle Chancen, ein gutes solides Geschäft aufzubauen.

Die richtige Shop-Software wählen

Wie der Bau von einem Haus mit einem Fundament anfängt, so stellt die Shop-Software (das System, auf dem der Shop basieren wird) das Herzstück eines Onlineshops dar, die unbedingt sorgfältig gewählt werden soll. Es ist schon sinnvoll, in eine professionelle Plattform zu investieren, um den Shop gleich von Anfang an optisch ins rechte Licht zu setzen. Mit welchem Shopsystem soll also Euer Onlineshop am besten gegründet werden? Wählt ein System aus, das populär ist, gut unterstützt, mit einer großen Gemeinschaft dahinter und gut ausschauenden praktischen Web-Geschäften.

Wenn Ihr jeden Kontakt mit Code vermeiden möchtet, kann ich Euch die gehostete Plattform namens Shopify empfehlen. Für die vollständige Kontrolle über die Website auf Code-Ebene, schaut Euch entweder WordPress mit einem der beliebtesten E-Commerce-Plugins wie Jigoshop oder eine dedizierte E-Commerce Open-Source-Lösung wie OpenCart. In beiden Fällen müsst Ihr in der Regel für Themes und zusätzliche Funktionalität bezahlen, obwohl das Basissystem kostenlos ist.

Das System optimieren

Wenn Ihr eine gehostete Lösung für den Start eines Online-Shops gewählt habt, gibt es nicht viel, was Ihr da noch verändern oder optimieren könnt, aber wenn Ihr den Shop mit WordPress oder einem anderen selbst gehosteten System einrichten möchtet oder bereits eingerichtet habt, ist die Optimierung der Seitenladegeschwindigkeit unbedingt erforderlich. Langsame Seitenladezeiten bedeuten Verlust der Kunden. Bleibt in diesem Sinne immer auf der Hut.

SEO
© Alexander Klaus / pixelio.de

SEO beachten

Blogger haben es einfach – sie können eine Persönlichkeit formen und entwickeln, Hunderte von Worten und einzigartigen Inhalten jeden Tag schreiben, und wenn sie gut genug sind, kommen sie ziemlich weit. Bei E-Commerce ist es alles ein wenig komplizierter, denn es ist besonders anfällig für SEO-Probleme. Viele Online-Shops haben sich in die Abstiegszone bewegt, nachdem der Algorithmus von Google geändert wurde. Warum?

Die Produktbeschreibungen sind in der Regel zu kurz, was zu einer kleinen Menge an tatsächlichen Inhalten auf der Seite führt. Dies wird als „niedrige Qualität“ von Suchmaschinen interpretiert. (Im nächsten Punkt erzähle ich Euch, wie es zu korrigieren ist.) Viele Onlinehändler hätten sicher vor ihrem Start in der Branche gerne gewusst, dass Google seine Bestimmungen relativ häufig ändert. Stellt einfach daher sicher, dass Ihr immer auf dem aktuellsten Stand seid und meldet Euch für die Google Webmaster Tools.

Klickrate und Rating steigern

Wie verbessert man also die Klickrate und steigert die Suchergebnisse? Dabei werden Euch strukturierte Daten bzw. Rich Snippets behilflich sein. Rich Snippets sorgen dafür, dass den Inhalten, die in den Suchergebnissen dargestellt werden, mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Man sorgt eben extra für optisch ansprechendere oder mit zusätzlichen Informationen ausgestattete Suchergebnisse. Dies können beispielweise Produktbeschreibungen, Preise, Verfügbarkeiten, Veranstaltungen, Personen, Produktbewertungen, Rezepte und vieles mehr sein.

Ein Beispiel dafür sind Sterne-Bewertungen, die anzeigen, wie andere Nutzer das gesuchte Produkt bei einem Händler bewerten oder es wird ein Bild mit einem Video-Button angezeigt, der darauf hindeutet, dass auf der von Google empfohlenen Seite ein Video auf den User wartet. Mit diesen Info-Schnipseln begreifen Nutzer auf einen Blick, ob die Seite für sie relevant ist. Seid nicht einfach nur da – hebt Euch mit Euren Produkten aus der Masse hervor.

Die Einzigartigkeit bewahren

Um aus der Masse heraus zu stechen, empfehle ich Euch selbst erstellte Bilder im Shop zu verwenden. Oftmals bieten viele Hersteller und Lieferanten mehr oder weniger qualitative Produktbilder zum Download an, die die Shop-Betreiber dann online nutzen können. Das ist oft eine sehr einfache Methode, an Produktbilder zu gelangen. Jedoch müsst Ihr dabei beachten, dass auch Hunderte von anderen Onlineshops dieselbe Bilder eventuell einsetzen können. Produktbilder könnt Ihr relativ einfach und kostengünstig selbst erstellen oder schreibt zumindest neu alle Produktbeschreibungen. Es kostet Zeit und ein bisschen Tüftelarbeit, aber es lohnt sich.

Mit Kunden kommunizieren

Einfach nur ein Produktbild und einen kurzen Absatz mit der Beschreibung Eurer Ware reicht nicht mehr, das haben wir schon erfasst, aber Ihr habt noch eine weitere leistungsstarke Ressource, die nicht ungenutzt bleiben darf, und das sind Eure Kunden. Unterschätzt nicht den Wunsch von Menschen, ihre Meinungen und Produktbilder mit den anderen Kunden teilen zu wollen. Black Milk Clothing, gehostet bei Shopify, ist ein großartiges Beispiel dafür. Jedem Produkt wird ein eigenes Hashtag zugewiesen und die Produkte selbst sind unglaublich „shareable”.

Wenn Benutzer ein Foto und ein Tag auf Instagram teilt, wird es auf der Produktseite angezeigt. Warum sich auf ein Produktfoto beschränken, wenn Ihr 20 haben könnt? Simple Gesten wie diese sorgen dafür, dass Kunden wiederkommen. Seid nett zu Euren Kunden, überrascht sie z. B. auch mit kleinen Geschenken, die sie bei jeder Bestellung mitschicken.Je besser Ihr auf Eure Zielgruppe vorbereitet seid, umso besser werdet Ihr auf die Kundenbedürfnisse eingehen können. In diesem Fall dient so ein Geschenk nicht als Marketingtaktik oder Verkaufstrick, sondern ist einfach nur ein kleines „Dankeschön“.

Ruf aufbauen

Etablierte Marken haben bereits ihren Kundenstamm, der bereits Vertrauen zu diesen Firmen entwickelt hat  – Ihr noch nicht. Als neuer Verkäufer auf dem Markt habt Ihr weder einen Ruf, noch die Möglichkeit, mit den Preisen tiefer als Eure Konkurrenten zu gehen, also müsst Ihr erstmal sich damit beschäftigen, Euer Branding und Image aufzubauen, denn sie haben sicher einen Einfluss darauf, wie Eure Kunden Kaufentscheidungen treffen. Schreibt qualitativ hochwertige Blog-Beiträge zum gegebenen Thema, verlinkt und erzählt über eigene Produkte, werdet zu einem Experten in Eurem Gebiet. Teilt Euer Wissen und baut Eure Gemeinschaft rund um die Produkte auf. Potenzielle Kunden sollten immer genau wissen, was an Euren Produkten so besonders ist und warum sie es bei Euch und nicht bei der Konkurrenz erwerben sollten.

Konkurrenzfähig sein

Hier empfiehlt es sich durchaus, Ihre Konkurrenz genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies gilt natürlich nicht nur für E-Commerce , sondern für jede beliebige Website auch. Googelt einfach nach einem Stichwort, mit dem Ihr Euch etablieren möchtet und vergleicht die Ergebnisse. Wenn die Seiten schlecht entworfen und veraltet sind, herzlichen Glückwunsch – Ihr habt eine gute Chance auf Erfolg in dieser Nische, aber Ihr solltet immer noch überlegen, wie Ihr noch besser in der Zukunft werden könnt.

Wenn die Websites allerdings schön entworfen und ziemlich gut sind, überlegt lange und dankt hart darüber nach, ob Ihr wirklich mit ihnen konkurrieren wollt. Was könnt Ihr bieten, das Eure Konkurrenz noch nicht implementiert hat? Eure Kunden können jederzeit auch woanders einkaufen. Um Besucher zu binden und wiederkehrende Kunden zu bekommen, überlegt Euch was Besonderes, das es woanders nicht gibt. Beobachtet die Marketingaktivitäten Eurer Konkurrenten. Eines der besten Tools, das ich Euch empfehlen kann, ist SEMRush.

Soziale Netzwerke einsetzen

Es ist ein weiteres Marketing-Tool, das Ihr nutzen könnt, um mit Eurem Projekt Erfolg zu erzielen. Mag nach altem Hut klingen, sollte aber jedem Onlineshop-Besitzer in Fleisch und Blut übergegangen sein: Euer Web-Geschäft braucht unbedingt eine Facebook-Seite (oder Twitter, Instagram, Pinterest etc.). Es sollte aber auch selbstverständlich sein, dass heutzutage eine Reihe von Social-Share-Buttons auf jeder Seite grundsätzlich von wesentlicher Bedeutung ist. Es dient einer zusätzlichen Interaktion mit den Kunden, der Beantwortung von Fragen in einer offenen und öffentlichen Weise und bietet Einblicke in zukünftige oder aktuelle Produkte, die Ihr gern hervorheben und vermarkten würdet.

Newsletter verschicken

Newsletter ist die Geheimwaffe von E-Commerce – es ist eine unverliebare Kundenbasis von loyalen Kunden. Wenn ein Kauf auf Eurer Webseite getätigt wird, fordert den Benutzer auf, sich für einen Newsletter anzumelden, um ihn regelmäßig zu erhalten. Wenn man Euren Newsletter abonniert, könnt Ihr Eure Kunden mit nützlichen Informationen und exklusiven Artikeln bereichern, die Ihr 1 mal pro Woche verschicken könnt.

Darüber hinaus könnt Ihr sicher stellen, dass es einen extra Anmeldungsbereich auf der Homepage oder in der Seitenleiste gibt, und wenn Ihr System es ermöglicht, schenkt einen kleinen Rabatt für die erste Bestellung. Was noch sehr gut funktioniert, ist eine Erinnerung zuzuschicken, eine Rezension zu hinterlassen, damit Eure Kunden wieder kommen. Amazon und eBay beide tun dies.

Diese Tipps sollten für alle Interessenten eine kleine Hilfe sein und wer weitere Ratschläge oder Tipps hat – bitte in den Kommentar-Bereich damit!

One Comment

  1. Alexander Becker

    wpshopgermany wäre ne idee, nur bloss nicht plentymarketz… da ist typo0 einfacher

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